Donnerstag, 20. August 2015

31.07. - 03.08. warten auf das gute Wetter

das XL-Team, bestehend aus Burkhard und Christian hat auch dieses Jahr wieder Wetterpech.
Kleinräumig kann man bis ca. Briancon so gut wie immer in Pui fliegen aber die weiträumig Hochdrucklage will sich einfach nicht einstellen, auch wenn die Wettermodelle nach der Abreise des ersten XL Teams etwas Hoffnung auf Besserung machen.
So enden die Tage dann alle spätestens an der Vanoise, wie hier am 31.07.2015 wo nur eine Welle überhaupt die Überflughöhe übers Modanetal ermöglicht.

an der Vanoise ist immer Schluss
Blick ins Modanetal 02.08. vom Col Vallee Etrois am Tag des Unglücks
auch am 02.08 liegen auf der Nordseite des Modanetals die Wolken auf. Da sollte man einfach nicht reinfliegen und ich kehr entsprechend um.
Später werden die Wolken mehr und sinken sogar noch weiter ab. Sogar der Col Vallee Etrois ist angestaut und man kommt aus dem Modanetal nach Aussage eines befreundeten Segelfliegers der dort reingeraten war nur noch tief nach Westen wieder raus (Pässe nach Süden IMC).
Leider stürzt an diesem Tag ein Segelflieger im Modanetal ab.
Jede Besserwisserei ist hier fehl am Platz, aber das Modanetal kann einfach eine schlimme Falle werden und ich überlege jedesmal sehr genau ob ich mir den Überflug zutraue. Heute entschied ich mich dagegen. Dabei kann man im worst case im Modanetal einfach in Solieres landen und auf besseres Wetter warten.

Ich flieg also wieder zurück in Richtung Fayence und dreh dann nach Nordwesten Richtung Aubenasson. Die Basis ist sehr tief aber irgendwie kommt man durch.
Schenkel Richtung Nordwest Aubenasson, kurz nach Serres

viel am Hang

in dem Tal rechts unten liegt Aubenasson

03.08. Roy reist an

am 03.08. gibts Teamablösung bei der XL und Roy kommt mit Co. Michael angereist.
Wir vereinbaren einen Teamflug obwohl die Bedingungen alles andere als ideal sind.
Dementsprechend brauch ich etwas Überredungskunst das XL Team auf Kurs nach Südosten Richtung Nizza zu überreden, aber die Windrichtung passt und ich bin sicher, daß es klappt. Ausserdem gibts hier gute Aussenlandefelder wenns dann doch schief geht.

Blick aufs Mittelmeer und Nizza

dieser Schenkel Richtung Nizza (hier am Rückflug Richtung Westen) geht tatsächlich am schnellsten am Hang, funktioniert aber nur mit leichter Südkomponente

Ausselandefeld Caille

viel Blau

Der kritischste Teil des Fluges war sicher, als wir aus Sicherheitsgründen am Guillame abdrehten weil dort 10 Flugzeuge in einem geringen Höhenintervall achterten. Danach bleiben bei der Höhe nicht mehr viele Optionen (wir hatten 400m Plus auf Seyne). Bei unserem Tiefpunkt um 13 Uhr hatte das XL Team schon die Kopfhörer aufgesetzt. Aber wie fast immer sollte man bei so einer Höhe nicht tief die Dormillouse anfliegen sondern besser die Waldbuckel in Talmitte und sich dann Richtung Seyne orientieren. Das klappte dann auch.
Hier der Flug im OLC. Man sieht glaube ich, daß es harte Arbeit war. Basis am Pic de Bure nur 2600m.
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-144665706


29.07.2015 Kleiner Grand Prix bei Hammerbedingungen am Parcour

so wie heute hab ich den Parcour noch nie erlebt.
Jürgen, Arne, das XL Team und ich hatten uns mit Abflugpunkt Serres de Montdenier zu einem kleinen Grand Prix verabredet.
Gemeinsam kacheln wir den Parcour hoch.
In 22 Minuten gehts hoch bis zur Dormilusse ! Kreislos vom Einsteig in die Coupe bei 1500m MSL und 1000m Höhengewinn ohne Kreis. Limit nur noch das, was man dem Flugzeug bei diesen Turbulenzen zumuten will.

heute ist jede Abkürzung recht. Die geraden Linien gewannen.

>7m Luftmassensteigen am Hang
leider hab ich vor lauter Eifer schnell zu fliegen das filmen vergessen.
Am Ende kann ich gewinnen, aber Arne wäre indexkorrigiert mit seiner Diskette vorne gelegen.
Ein super Pilot, wie auch sein Freund Tobias.
Danach fliegen wir zum Spass nochmal das gleiche Dreieck aber vor dem Ventoux dreh ich unter einer großen Abschirmung um und kann mich in Sisteron gerade so wieder nach oben basteln.

kurz vor Sisteron in sehr schwierigen Bedingungen
Man kann so kleine Spasswettbewerbe bei kleinen Wetterräumen sehr empfehlen, macht richtig Bock !

27.07.2015 Westwind Welle

sehr interessanter Flug und hab viel über Welle gelernt (auch wenn er OLC mässig krötenlangsam war).
Zwischen Pui und St.Auban finde ich meine erste Welle, unten noch thermisch durchsetzt, oben klar laminar bis 3400m.

erste Welle 10km vor St.Auban
 vorm Pic de Bure treffe ich auf Jürgen und wir wollen etwas gemeinsam den Vercour hochfliegen.
Jürgen entscheidet sich sogar für die ganz westliche Route am Rhonetal entlang und ich dackel erstmal hinterher.

hinter der Shark vom Jürgen
 was hier recht überraschend ist - obwohl es im Osten recht starken Westwind hatte ist hier so gut wie kein Wind und die Hänge tragen entsprechend kaum bis gar nicht.
Mir wird die Situation mit 1300 MSL irgendwann zu tief und ich bastel mich in 1m Thermik wieder hoch und so trennen wir uns an dieser Stelle.

Rückflug am Vercour Richtung Süden.
 der Vercour selber trägt aber am Rückweg im leichten Westwind, anscheinend war er einfach nicht in der Lage sich bis in die tieferen Schichten durchzusetzen.

Wieder zurück am Pic de Bure versuche ich beinahe eine Stunde in die Westwelle einzusteigen. Aber finde nur windzerzauste Thermik.
Aber erst als ich schon aufgeben will und weiter Richtung Gap fliege stolper ich in die ersten Rotoren.

Welle vorm Pic de Bure
 mit der gewonnenen Höhe von 3500m flieg ich in die Ecrins, wo ich in einer weiteren Welle auf 4000 steigen kann.

Welle Ecrins

Versuche über den Parour Royale den Barre d'Ecrins anzufliegen - gescheitert
 den Versuch über den Parcour Royale weiter nach Norden zu kommen brech ich irgendwann aus Sicherheitsbedenken ab. Es ist extrem turbulent und der Flieger kaum mehr zu kontrollieren.

Daher flieg ich alles wieder zurück nach Süden und will einen neuen Anlauf im Lee der Ecrins probieren.

Dort find ich beim Hochfliegen viele Wellen, die beste direkt vorm Pelvoux.
Es fällt mir eigentlich trotz fehlender Wolken nicht so schwer hier die Wellen zu finden. Sie liegen alle etwas im gleichen Abstand.
Welle vorm Pelvoux

120km/h Wind
 Oben tobt der Weststurm mit 120km/h. Bei weiteren Vorfliegen Richtung Bardoneccia muss ich ganz schön Gas geben und 45 Grad vorhalten um meinen Idealabstand zum Gelände zu halten. Dafür hab ich dabei fast keinen Höhenverlust.

noch bis Bardoneccia schöne tragende Linie, im Hintergrund der Mont Blanc in der glasklaren Luft
spannender Flug und viel gelernt !

http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-792037327 

24.07.2015 Aufwärmen mit der XL


dieses Jahr hat der Alpenurlaub viel Spass gemacht und vor allem auch wegen der schönen Teamflüge mit dem Bomber (XL).



In Kurzfassung ein paar Flüge:

Am 24.07. war die Basis niedrig, jeden Tag vorher hatte es Überentwicklungen gegeben und auch dieser Tag sollte keine Ausnahme bilden.
Am Vercour verbastelten wir uns zunächst, weil aufgrund der niedrigen Basis ein befliegen des nördlichen Vercours von der Glandasse aus nicht möglich war.



Vercours, erster Versuch von der Glandasse
 bei  2.Anlauf diesmal von der Ostweite, klappte es aber dann bis Grenoble.

beim Rückweg türmen sich die Wolken immer höher

CB über Vinon


und hinter der Serres
ich hab einen Riesenrespekt vor Gewittern und lande vorzeitig in Pui, die XL traut sich mehr und landet nach dem sich auflösenden Gewitter in Pui.

Hier der Flug im OLC:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-1062855751

Sonntag, 16. August 2015

Lienz, 13.08.2015 und letzter Tag

der Tag beginnt schonmal nicht so gut für mich, nach dem Motorausmachen am Hochstein bemerke ich ein klapperndes Geräusch und stell fest, daß der Auslösegurt meines Automatikfallschirmes seitlich aus der Haube hängt. Also wieder zurück nach Lienz, landen, neu starten etc.
Das ganze beschert mir einen Rückstand gegenüber der XL von 28 Minuten, aber die sollen/wollten auch mal alleine fliegen.
PK (blau). Flieg im Schnitt tiefer und kann nach 2.5h aufschließen.

inzwischen perfektes Bodenhandling bei der XL
 Da ich alleine fliege starte ich das Experiment "alles am Hang".
Grundsätzlich gilt, daß man beim morgentlichen fliegen knapp neben oder über Grat einen zusätzlichen Gleitzahlboost bekommt, den man total verschenkt wenn man zu weit oben fliegt.
Die Nachteile sind allerdings, daß man zumindest heute trotzdem gelegentlich 1-2 Kreise fliegen muss weil man sonst einfach nicht weiter kommt und im Prinzip sehr vorausschauend fliegen muss um zu wissen wann diese notwendig werden. Da ich das Gelände immer noch nicht so gut kenne, reagiere ich etwas zu spät und muss dann nehmen was ich bekomm, und das waren manchmal eben nur 1m.

Villgratener am Hang

und weiter gehts, immer knapp unter Hangkante

Vinschgau
ausgerechnet aber vor dem Einstieg in den Vinschgau verlier ich viel Zeit um am Jaufenpass noch ein paar Meter zu gewinnen, dabei wäre das heute (leichter Süd) völlig überflüssig gewesen.
Der Vinschgau geht wie sau.
Das wiederum verleitet mich dazu am Vinschgau alles kreislos zu machen, was gut funktioniert aber eben trotzdem dämlich ist, weil ich viel zu tief (2500) in den Ofenpass reinflieg wo ich nicht an die Wolken rankomm und mich mühsam an einer vorgelagerten Gräte hochbasteln muss. 4 Kreise im Vinschgau in 3m wären hier sinnvoll gewesen.
Ich denke ich muss hier noch ein paar Mal fliegen bevor ich die optimale Strategie für diese Region drauf habe. Heute wäre jedenfalls ein Mix zwischen dem Flugstil der XL und meinem optimal gewesen.
weiterer Flugweg ein Stück das Inntal hoch, dann über die Ötztaler und Zillertaler
überm Inntal treffen wir uns und machen den Rest des Fluges wieder zusammen.

Einflug in die Ötztaler kurz vor der hohen Geige
übers Ötztal

auch wieder klasse Blicke

Blick in Richtung Wilder Freiger und Zuckerhütl

der Gletscher am Schrankkogl leidet unter dem Hitzehoch
 Danach gehts ohne tragende Linien aber mit guten Einzelbärten über den Gerlos und Zell am See weiter zum Dachstein.
kurz vorm Dachstein
Nach ein paar Differenzen über die mögliche horizontale Ausdehnungsgefahr von Seilbahnen (Dachsteinbahn) und einem dadurch bedingten 2. Anlauf auf den Hang am Dachstein querten wir von dort wieder auf die Südseite der Tauern.
PK (näher am Dachsteinhang) steigt 150m in kurzer Zeit und XL (rot) fliegt 130m weiter draussen hat nur einen Nullschieber.

gemeinsamer Bart und PK fliegt tiefer ab aber gewinnt am Hang 150m.

Ich bin inzwischen der Ansicht, daß die Hangkomponente in 90% der Fälle einfach immer stärker wird je näher man an den Hang geht, es geht also nur um den eigenen Wohlfühl- und Sicherheitsfaktor und der ist natürlich bei jedem unterschiedlich, was ja auch OK ist.
2.Anlauf auf den Dachstein in ausreichender Höhe

Sobald wir in die Tauern wechselten war sofort klar, daß hier thermisch der Wurm drin ist.
Der Südwind war deutlich stärker geworden und keine der halbwegs schönen Wolken zog noch.

Am Katschberg verbastel ich mich total und verlier dann nochmal 150m in 4m saufen im Versuch einen Rotor zu ziehen für den ich aber zu tief bin.
Daher müssen wir uns dann in 8'en am Hang wieder ausbuddeln.
Da der Gleitweg für Lienz damit immer noch nicht reicht tanken wir unter einem großen Wolkenflatschen auf der anderen Talseite nochmal Höhe in 0.7m Steigen. Im Nachhinein überflüssig, da die Hänge nach Lienz alle im Nullschieber trugen.


Abendstimmung im Hang des Pustertals, ging gut bei Südwind
Man hätte dynamisch wirklich noch bis Sunset (und danach) weiterfliegen können, aber der nächste Tag war Abreise und wir wollten zumindest noch den Ventus in den Hänger bekommen.
Hier der OLC FLug:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=4676588
Wie immer beenden wir den Tag im Santorin.
In 3 Tagen in den Nordalpen und mehr als 2200km thermisch fliegen schafft man auch nicht so alle Tage.
Eine Wahnsinns Zeit und sauviel Spaß durch das gemeinsame fliegen und erleben.
Den Abbau am nächsten Tag vom Nimbus gelang uns übrigens in ca. 1 Stunde, langsam wirds...


Samstag, 15. August 2015

Lienz 12.08.2015, weit in den Osten

heut werden die Ziele vor dem Flug klar definiert. Über 800km und im Osten bis zur Heukuppe.
Daß uns das gelungen ist, zeigt der Flugweg:
langer Ziel - Rück
Es ist unglaublich, wie gut der Tag ging für einen Tag mitten im August in den Nordalpen.
Verantwortlich eine extreme Hitzewelle mit Temperaturen bis 38 Grad im Flachland.
Die Basis einfach unglaublich, bis zu 3500m kurz vor Wien !
Aber mal kurz zum Flug:
Wir fliegen wieder mal die Villgratener nördlich Pustertal Richtung Westen, da die einfach super gehen in den Früh.
Blick aus der XL beim Westschenkel morgens
Bereits vor Sterzing drehen wir aber wieder Richtung Osten für einen ewig langen Schenkel bis kurz vor Wien.
die hohen Tauern südlich Dachstein. HAMMERWETTER
Der Schenkel so ab den Hohen Tauern war episch. Wolkenstrassen, Basis bis fast 4000m und gute Steigwerte.
Wir fliegen weiter durchs Gesäuse und auf den Hochschwab zu.
 
XL über dem Hochschwab
 Der Teamflug klappt super, ich muss kaum noch Klappen ziehen. Die 2 werden langsam richtig gute Kurbler.

Blick vom Hochschwab nach Süden Richtung Mürztal
wir können bis zur Heukuppe fliegen. Von hier sieht man ins Wiener Becken, die Alpen sind zu Ende.
Zurück gehts Richtung Westen und Lienz.

Wieder durchs Gesäuse. Es breitet aus aber wir finden ganz gute Bärte.
 Alles klappt bestens, nur am Ende erwischt es mich etwas weil ich 50m unter der XL unter Grat ankomm und einen 1m nicht erwische. Ruck zuck bin ich 1000m tiefer als die Kollegen und schaff es auch nicht mehr, diesen Rückstand aufzuholen.


Sunset aus der XL

lamgsam absterbende Bedingungen, trotzdem Hammer daß es bis fast Sunset geht
Am Ende ist die XL in der reinen Kilometer Wertung weltweit Platz 3.
Leider wird im OLC nicht, wie z.B. im SIS-AT mittels Gummibandmethode ein Bonus auf lange Ziel Rück gegeben.

http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=4673031

Weils so gut geschmeckt hat schlagen wir wieder im Santorini auf !

Lienz, 11.08.2015 - Panoramaflug über 3 Zinnen

am 11. rattelten wir um 11:15 zum Hochstein. Der Nimbus verlor bei der Motor-Einfahr-Aktion allerdings recht viel Höhe und so mussten wir uns am Hang neben dem Hochstein recht mühsam die Abflughöhe erkämpfen. 2 Minuten Motorlaufzeit können häufig 20 Minuten früheren Abflug bedeuten.
8'ern am Hochstein bei Lienz
gesamter Flugweg

Mit dem Alexander war ich deutlich tiefer die Hangkanten am Pustertal entlang geflogen, inzwischen denke ich aber, daß der Weg über die oberen Gräten der Villgratener Berge auch schnell ist.
Übers Penser Joch gings dann weiter in den Vinschgau.
Hier war ja die Grundregel, daß man am Schnalstal umkehren sollte, wenn der Hang nicht trägt.
Da wir eine leichte Nordkomponente drin hatten, trug er nicht und konsequenterweise kehrten wir um um einen neuen Anlauf (diesmal höher) zu wagen.
Am Rückweg konnten wir uns dann recht mühsam ausgraben. Die Aktion "rettet den Vinschgau" kostete uns 20 Minuten, dann gings aber sehr zügig genau am Südgrat unter Ausnutzung der thermischen Süd und der dynamischen Nordkomponente zügig weiter nach Westen über den Ofenpass und nördlich von Samedan übers Inntal.

Hochbasteln im Vinschgau, ging wegen der Nordkomponente sehr schwer

wieder oben, 20 Minuten für 300 Höhenmeter aber die machten den Unterschied

denn nun bekamen wir hier am Grat die thermische Süd (von links) und die dynamische Nordkomponente.


Blick hinauf ins Inntal, fliegt man das nach Norden weiter kommt man irgendwann nach Innsbruck
Wir drehen westlich Inntal und machen uns wieder auf den Rückweg aber wollen diesmal mitten über die Dolomiten fliegen.
Einflug in die Dolomiten
 Damit wir das Panorama auch voll geniessen können, lassen wir die zahlreichen guten Bärte liegen und gleiten auf die 3 Zinnen zu.

unbeschreibliches Panorama, eine der schönsten Alpenregionen

Anflug 3 Zinnen. Unten ist die Hölle los. Der Parkplatz total überfüllt und der Rundwanderweg eine einzige Pilgerwanderung. Nur schrecklich. Wir habens besser.

an den Wänden der 3 Zinnen entlang

oben ein paar Kletterer

Ausflug bei der Höhe problemlos Richtung Pustertal
Nach dem Tiefflug durch die Dolomiten geht es dem nächsten Touristischen Ziel entgegen, dem Großglockner. Zunächst mal suchen wir uns einen schönen Bart.

Hochkurbeln unter einer Wolke an einer wirklich ungewöhnlichen Stelle
Großglockner
 dann gehts weiter Richtung Norden, wobei uns das Erreichen der Flughöhe für den Glockner doch sehr viel Zeit und Geduld abverlangt.

Südseite


Oben am Grat in fast 3500m gibt es eine Berghütte, von der eine unmarkierte Materialseilbahn nach unten geht. Hier ist vor ein paar Jahren bereits ein Segelflieger verstorben. Lienz am Flugplatz hatten wir eine Liste mit den Hindernissen bekommen und so waren wir vorgewarnt.


extrem fiese Materialseilbahn (hier rot eingezeichnet). Absolute Vorsicht geboten !

Blick zurück
 
Wir bewundern den Pasterzengletscher
am Schluss der Dachstein
wir fliegen noch weiter nach Norden und wenden kurz vorm Grimming um dann den Weg nach Hause über die östlichen Ausläufer der hohen Tauern zu nehmen.
Kein OLC optimierter Flug aber immerhin 678km mit einem für die vielen Umwege guten Schnitt:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=501014808

Christian bekommt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht (Alpenflugeinweisung extrem) und wir beenden den Tag mit viel guter Laune bei einem österreichischen Griechen, dem Santorini kurz vor Lienz, ein wirklich sehr empfehlenswertes Lokal.